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Hauptreiseziele:
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Chiang
Mai
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- Allgemeine
Informationen
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- Kunsthandwerk:
- Chiang
Mai ist Thailands bedeutendstes Zentrum
qualitativ hochwertigen Kunsthandwerks:
Holzschnitzereien (in der Rat Chiang Saen
Road der Stadt Chiang Mai kann man junge
Leute jeden Morgen Teak-Elefanten
verschiedener Größe, Puppen und
Möbel schnitzen sehen), Lackwaren,
Antiquitäten, Silberschmuck,
Opiumpfeifen, Stickereien, Seide,
Baumwoll- und Korbwaren oder auch Celadon
Keramiken. Abends verwandeln sich die
Tapae Road in Richtung Osttor und jene
nahe Chang Klan Road in einen riesigen
Nachtmarkt. Beim Südtor liegt die
Straße der Silberschmiede, die
Wualai Road, wo Edelsteine und alle Arten
von Schmuckwaren - auch solcher der
Bergstämme - angeboten werden. Hinter
den Silberläden, an der Straße
nach Chom Thong findet man die
Lackwarenmanufakturen.
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- Essen
und Trinken:
- Außer
thailändischen und chinesischen
Restaurants gibt es auch Internationale
Restaurants sowie Imbiß-Lokale
amerikanischen Stils, englische Pubs sowie
vegetarische Gaststätten.
Einheimische Spezialitäten sind
scharfgewürzte Naem-Würste und
Khao Soi (Nudeln mit Curry). Die meisten
Touristen schätzen das traditionelle
Khan Thok Dinner, bei dem oft Tänze
aus dem Norden vorgeführt werden.
Feste:
- Chiang
Mai feiert das ganze Jahr über viele
Feste. Drei davon sind besonders reizvoll:
Das
Blumen-Fest am ersten
Februar-Wochenende,
Songkran
(thailändisches Neujahrsfest), bei
dem man sich aus Jux gegenseitig mit
Wasser bespritzt, was freilich einen
religiösen Hintergrund hat (13.-15.
April) und
Loy
Krathong, das nächtliche
Wasserlichter-Fest am Vollmond des
zwölften Mond-Monats, im allgemeinen
Mitte November, an dem man auf allen
Gewässern kleine Schiffchen aus
Bananenblättern, in Form einer
Lotusblüte gefaltet, mit Kerzen auf
dem Ping schwimmen läßt.
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- Sehenswürdigkeiten
Stadt Chiang Mai
- Wat
Chiang Man, auf der Rajpakini Road,
ist der älteste Tempel, erbaut vom
Gründer der Stadt, König
Mengrai. Die Haupt-Pagode (Chedi) wird von
fünfzehn Elefantenfiguren
gestützt. Der Tempel bewahrt zwei
uralte heilige Buddhastatuen auf, eine aus
Marmor aus dem 8. Jh., Flachrelief im
indischen Stil und die andere, Phra Sal
Tang Kamani, über tausend Jahre alt,
aus Bergkristall und mit goldenen Haaren.
Letztere soll aus Lopburi stammen. Den
Haupteingang ziert eine Tafel mit alter
Thai-Inschrift, die von der Gründung
Chiang Mais berichtet.
Wat
Chedi Luang mit seinem massivem Chedi
wurde bei einem Erdbeben im Jahr 1465
teilweise zerstört. Es besaß
früher eine Höhe von 90 m, heute
ist es immerhin noch 60 m hoch. In der
Tempelanlage neben einem heiligen
Bodhibaum (ficus religiosa = der Baum,
unter dem Buddha die Erleuchtung fand)
findet man auch den Grundstein der Stadt,
den Lak Muang.
Wat
Phra Singh, der berühmte Tempel
aus dem Jahre 1345 besitzt eine reizvolle
Lai Khan Kapelle; sie beherbergt die vom
Volk sehr verehrte Phra Buddha Sihing
Buddhastatue im Sukhothai-Stil.
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- Im
Wat Chet Yot (Tempel der sieben
Spiralen) wurde 1477 das 8. Buddhistische
Konzil abgehalten und die Lehre des
Erleuchteten revidiert.
Im
Wat Ku Tao steht ein einzigartiger
Chedi, erbaut 1613 als Urne für die
Asche eines burmesischen Herrschers. Er
hat die Form von fünf immer kleiner
werdenden Kugeln, jede mit einer Nische
versehen, in der eine Buddhastatue steht.
Wat
Suan Dok wurde im Lustgarten eines
Lana-Thai - Herrschers im 14. Jahrhundert
errichtet.
Wat
Phra That Doi Suthep ist Chiang Mais
exponiertester Tempel, ein Wahrzeichen vor
bewaldeter Bergkulisse hoch über der
Stadt gelegen. Sein goldener Chedi aus dem
16. jahrhundert enthält Buddha -
Reliquien. Eine 12 km lange kurvenreiche
Berg- und Talfahrt, die gleich neben
Chiang Mais reizendem Zoo beginnt, endet
direkt am Fuß der 290 Stufen hohen
Treppe, die mit Naga-Balustraden zum
Tempelkomplex hinaufführt.
An
der nördlichen Umgehungsstraße,
unweit vom Fluß Ping, findet man das
Chiang Mai Nationalmuseum. Es
stellt unter anderem Objekte im Chiang
Saen-Stil aus, Stücke im Lop Buri-,
Ang Thong- und Sukhothai - Stil. Zu
bewundern ist ein riesiger bronzener
Buddhakopf aus dem Tempel Wat Chedi Luang
in der Provinz Sukhothai.
Wer
sich einen ersten Eindruck von den
Bergvölkern verschaffen will,
für den ist das der Chiang Mai
Universität angegliederte
Stammesforschungszentrum für
Bergvölker ein Muß. Sein
kleines Museum mit einer Ausstellung von
handwerklichen und künstlerischen
Produkten der Einheimischen, gibt einen
guten Überblick über die
Kulturen der verschiedenen
Bergvölker.
Der
Zoo von Chiang Mai soll noch erweitert
werden, obwohl er bereits der
größte Stadtzoo Thailands ist.
Eine große Vielfalt von Tieren kann
von Pfaden aus beobachtet werden, die
über die Hügel laufen. Nahebei
bietet das Huey Kaeo Arboretum schattige
Spaziergänge in seinem botanischen
Garten.
Sehenswürdigkeiten
Provinz Chiang Mai
Bor
Sang ist das berühmte Dorf der
bunten, handgemalten Papiersonnenschirme
(neun Kilometer östlich der Stadt
gelegen).
Drei
Kilometer hinter Bor Sang liegt die
Ortschaft San Kamphaeng, in der die
beliebten Seiden- und Baumwollwaren
handgewebt werden, die man dann auf dem
dortigen Markt erwerben kann. An beiden
Seiten der Straße auf dem Weg
dorthin reihen sich zahlreiche
Kunsthandwerk-Manufakturen und
Werkstätten, die den Besucher
einladen, den Handwerkern bei der Arbeit
zuzusehen.
- Neben
dem überwältigenden Angebot an
Baumwolltextilien, Kleidern, Hemden,
Taschen, Decken und Spielzeug, finden sich
dort Stapel grellbunter Seidenstoffe und
Seiden-Sarongs. Ihre abstrakten Muster
entstehen noch immer durch Einfärben
in der überlieferten Abbindetechnik
(Mut Mee).
- Die
traditionellen Naturfarben aus Beeren,
Wurzeln, Erde oder gar pulverisierten
Insekten werden dagegen nur noch selten
verwendet. In der östlichen Gegend
von San Kamphaeng werden die
charakteristischen Töpferwaren von
Chiang Mai aus Ton und Feldspat
hergestellt und vertrieben.
34
km von Chiang Mai oder 23 km hinter San
Kamphaeng liegen die heißen
Quellen von San Kamphaeng, wo Sie die
Anstrengungen eines langen
Besichtigungstages vergessen können.
Roong Aroon Hot Springs, ein Kurhotel
wurde nahe bei den Quellen erbaut. Das
heiße Mineralwasser wird direkt in
die Zimmer geleitet.
Die
Thai-Celadon-Manufaktur, 6 km
nördlich von Chiang Mai an der
Straße nach Fang, stellt sowohl
unglasierte und grob gearbeitet Waren
für den alltäglichen Gebrauch
als auch feine chinesische
Dekorationskeramik her. Herausragend sind
die Erzeugnisse der Thai-Celadon Fabriken,
die eine alte Tradition fortsetzen. Schon
im 15. Jahrhundert wurde in Chiang Mai von
chinesischen Künstlern, die aus
Sukhothai kamen, diese Keramik mit der
eisenhaltigen, grünlich schimmernden
Glasur produziert.
Bergstämme
- Sechs
größere Bergvölker, die
Meo, Lisu, Lahu, Akha, Lawa und Karen
leben im Gebirge um Chiang Mai. Sie sind
meist Animisten und verehren zahllose
Wald- und Schutzgeister, die Akha und
Karen sind oft auch Christen. Jeder Stamm
hat seine ganz besonderen Brautwerbungs-
und Initiationsrituale, seine
bäuerlichen Fruchtbarkeitszeremonien,
seine Spiele und Tänze, seine eigene
Ästhetik, aber auch seine eigene
Sprache oder seinen eigenen Dialekt.
- Vierhundert
Meter vom Königspalast entfernt
führt ein zwei Kilometer langer Pfad,
den man auch mit dem Geländewagen
befahren kann, zu einem Meo-Dorf. Weitere
Bergstammsiedlungen findet man im Mae Sa
Tal unweit der Wasserfälle von Mae Sa
und Mae Rim. Dort gibt es
Übernachtungsmöglichkeiten
inmitten kunstvoll gestalteter
Landschaftsgärten.
- Yao-Siedlungen
befinden sich in den umliegenden Bergen in
Fang und weitere Bergstamm-Dörfer an
der Fernstraße von Chiang Dao nach
Fang. Meo- und Karen-Dörfer gibt es
auch im Nationalpark Doi Inthanon.
Elefanten
- Ein
Elefantencamp liegt im Mae Sa Tal.
Elefanten bei Waldarbeiten sieht man an
der Fernstraße von Chiang Dao nach
Fang sowie beim Doi Inthanon Nationalpark.
Ein weiteres Elefantencamp findet man
neuerdings in Chiang Dao.
- Auf
zwei bis sieben Tage dauernden
Dschungel-Trecks kann man abgelegenere
Bergstammsiedlungen auf Elefanten (oder
auch mit dem Geländewagen) besuchen.
Am besten unter Führung junger
Bergstammleute, die meist neben mindestens
drei verschiedenen Bergstammdialekten auch
Thai und Englisch sprechen.
Nationalpark
Doi Inthanon
- Mit
Thailands höchstem Berg und
reizvollen Wasserfällen wie dem "Mae
Klang" oder "Wachirathan", in deren
feuchter Kühle stille Wälder mit
exotischen Farnen und Flechten den 2554
Meter hohen Gipfel verhüllen,
erschließt sich dem Naturliebhaber
eine Attraktion besonderer
Art.
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